Besuch der slowakischen Schüler/innen aus Gymnasium M.R. Stefanika an der Oberstufe der KGS Niederrad vom 20.04.-24.04.2026 im Rahmen des Erasmus+ Programms

Was bedeutet Inklusion und Toleranz für uns? Und wie kann man diese Fragen in einer Woche überhaupt beantworten? Damit haben sich die Schüler und Schülerrinnen der Schulen M.R.Stefanika aus Nove Meston ad Vahom und der KGS Niederrad auseinandergesetzt. Somit wurde eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit weitergesetzt. Die beiden Schulen kooperieren nämlich seit 3 Jahren durch mehrere Austauschprojekte im Rahmen des Programms Erasmus+.

Sonntag: Am 19.04.2026 haben ein paar Schüler der KGS die slowakischen Schüler am Hauptbahnhof abgeholt und bis zur Jugendherberge am Main begleitet.

Montag hat mit lustigen Kennenlernspielen begonnen und jeder Schüler/in hat seine eigene Kultur bzw. Herkunft vorgestellt. Es war interessant festzustellen, wie viele Ähnlichkeiten es in unseren unterschiedlichen Kulturen gibt.

Am Dienstag ging es weiter mit einigen Aufgaben zum Thema Inklusion und am Nachmittag wurde uns eine Stadtführung mit interessanten historischen Fakten über Frankfurt angeboten.

Mittwoch: Weiter ging es mit intensiven Beschäftigungen zum Thema Inklusion. In Gruppen wurden Plakate erstellt, die später in der Stadt gezeigt wurden. Zudem wurden die Passanten zum Thema Inklusion befragt. Anschließend wurden Videos in der Stadt gedreht, welche das Endprodukt des Austausches darstellen sollen. Vor Ort haben wir gemerkt, dass es im Alltag doch mehr Hindernisse gibt, als man sie wahrnimmt, z.B. wenn eine Rolltreppe oder Aufzug an der U-Bahn Station defekt ist. Es wurde uns bewusst, dass man mehr auf andere Menschen achten soll.

Donnerstag: Besuch im Palmengarten mit dem Leitspruch „Ein Garten mit nur einer Art von Blumen ist kein richtiger Garten.“ Dort haben wir weitere Videos gedreht. Wenn es am Anfang noch Verständigungsprobleme gab, sind sie bis jetzt völlig überwunden. In den Gruppenphasen merkten wir kaum, wer aus welcher Schule kam.

Am letzten Tag haben wir unsere Endprodukte vorgestellt und uns alle voneinander verabschiedet. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, da wir alle Schüler fest ins Herz geschlossen haben. In dieser Woche haben wir nicht nur viel über die slowakische Kultur und Sprache gelernt, sondern auch sensibilisiert worden, was Inklusion wirklich bedeutet. Wir freuen uns sehr über einen Gegenbesuch im Herbst 2026.

Geschrieben von: Leni Victoire Asselborn (Q2) und Frau Bojana Radetic Turk